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Italien 2017 – Tag 1+2

Ende Oktober starteten wir zu einer Reise nach Italien an den Gardasee. Aus diversen Berichten wussten wir, dass es dort um diese Jahreszeit nicht mehr so voll sein soll und man trotzdem noch einiges sehen kann. Hier die Links zu den einzelnen Tagen, falls sie schon veröffentlicht sind:

Tag 1+2: Moniga, Padenghe, Desenzano, Sonnenuntergang
Tag 3+4: Westküste, Riva, Limone, Salo, Brescia, Iseo-See
Tag 5+6: Padenghe Castello, Lonato Castello, Peschiera, Verona, Lazise
Tag 7+8: Milano, Idro-See
Tag 9+10: Desenzano bei Regen, Maderno, Gargnano
Tag 11+12: Riva, Arco, Tenno, Monte Baldo, Ostufer
Tag 13-15: Sirmione, Brescia, Mantova, Rückreise

Tag 1+2: Moniga, Padenghe, Desenzano, Sonnenuntergang

Samstag, Anreisetag

Die Anreise war recht ereignislos. Wir flogen sehr früh von Düsseldorf, mit Zwischenstop in Frankfurt, weiter nach Verona. Dort angekommen konnten wir direkt am Flughafen unseren Mietwagen abholen.
Wir hatten uns für einen Smart entschieden, da wir das Auto schon kannten und es für zwei Personen völlig ausreicht. Wir hatten zwei große Koffer, aber alles ausgemessen. Ich war trotzdem ein bisschen nervös, ob alles passen würde. Es passte auf den Zentimeter genau.
Von dort fuhren wir weiter nach Moniga del Garda, wo unsere Ferienwohnung für die nächsten zwei Wochen sein sollte. Wir waren etwas zu früh an der Wohnung, aber das macht in der Nebensaison keinen Unterschied, es waren eh kaum Leute in der Anlage.
Nach einigem Auspacken machten wir uns zu Fuß auf den Weg an den See. Der Weg führte über Fußwege vorbei an vielen Olivenbäumen und Gärten, einmal bogen wir falsch ab und verliefen uns, aber nicht zu weit. Irgendwann erreichten wir dann doch den See und genossen die Aussicht auf das Wasser und den Kiesstrand. Auf dem konnte man gut laufen und so sind wir in Richtung Hafen weiter gelaufen. Dort standen ein paar Boote, doch es war nicht viel los. Es war tatsächlich alles sehr beschaulich in der Nebensaison. Ein offenes Café am Hafen fanden wir trotzdem, dort genossen wir Cappucino und neu gefunden Softdrinks: Chinotto und Cedrata. Beides sehr süß, Chinotto mit einer bitteren Note, Cedrata ist eine Zedern-Limonade.
Danach machten wir uns daran, das nötigste an Lebensmitteln einzukaufen und entspannten noch ein wenig in der Ferienwohnung. Am Abend suchten wir uns eine Pizzeria in der kleinen Innenstadt, nicht ohne vorher noch ein paar Fotos gemacht zu haben. Am Abend fielen wir früh ins Bett nach dem langen Tag.

Sonntag

Der Plan für den zweiten Tag lautete, dass wir nach Sirmione fahren und uns dort die historische Innenstadt sowie die Ausgrabungen einer römischen Villa ansehen.
Auf dem Weg nach Sirmione, sahen wir das kleine Örtchen Padenghe an einem Hügel, in dem wir spontan Halt machten. Alte Gassen, eine schöne Kirche, Statuen, ein schönes Rathaus und einige Cafés und Bars bestimmen das Bild der Innenstadt. Hier merkt man nicht viel vom Tourismus, hier führen tatsächlich Menschen ein ganz normales Leben. Ein kleines Castello gibt es hier auch, das sollten wir aber erst einige Tage später sehen.
In der Überschrift hier taucht Sirmione nicht auf, das hat eine einfach Erklärung: Wir sind nicht bis da hin gekommen. Sirmione liegt auf einer kleinen Halbinsel, schon auf dem Weg zur Spitze standen wir im Stau. Autos, Wohnwagen, Roller stauten sich vor den diversen Parkplätzen der Halbinsel. Wir entschieden dann, umzukehren und uns Sirmione an einem ruhigeren Tag unter der Woche anzusehen.
Nach diesem missglückten Plan fuhren wir nach Desenzano. Wer sich das alles auf der Karte ansieht, wird sehen, dass es eh auf dem Weg zurück nach Moniga liegt. Dort besuchten wir zuerst den Strand, es war sehr windig an dem Tag. Von der Promenade konnte man im Wasser die Überreste eines alten Turmes entdecken. Am Kiesstrand findet man auch einige Muscheln, wenn man genau hinsieht.
Desenzano selbst hat auch ein kleines Castello, das wird aber eher als Veranstaltungsort genutzt, nicht als Museum. Außerdem gibt es dort viele kleine Gassen, bunte Häuser, Cafés, Bars, Ristorante. So sieht es eigentlich in den meisten Orten um den Gardasee aus.
Wir sahen uns die Ausgrabung einer römischen Villa an mit sehr schön erhaltenen Mosaiken und entspannten danach am Hafen mit einer Kleinigkeit zu Essen und auch später einem Kaffee.
Das Wetter wurde über den Tag immer besser und am Abend konnten wir von der Ferienwohnung aus einen wirklich schönen Sonnenuntergang mit tollen Farben beobachten.

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