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Italien 2017 – Tag 3+4

Ende Oktober starteten wir zu einer Reise nach Italien an den Gardasee. Aus diversen Berichten wussten wir, dass es dort um diese Jahreszeit nicht mehr so voll sein soll und man trotzdem noch einiges sehen kann. Hier die Links zu den einzelnen Tagen, falls sie schon veröffentlicht sind:

Tag 1+2: Moniga, Padenghe, Desenzano, Sonnenuntergang
Tag 3+4: Westküste, Riva, Limone, Salo, Brescia, Iseo-See
Tag 5+6: Padenghe Castello, Lonato Castello, Peschiera, Verona, Lazise
Tag 7+8: Milano, Idro-See
Tag 9+10: Desenzano bei Regen, Maderno, Gargnano
Tag 11+12: Riva, Arco, Tenno, Monte Baldo, Ostufer
Tag 13-15: Sirmione, Brescia, Mantova, Rückreise

Tag 3+4 Westküste, Riva, Limone, Salo, Brescia, Iseo-See

Montag, sonnig nach Norden

Für den Montag nahmen wir uns vor, an der Westküste entlang nach Norden bis Riva zu fahren. Schon auf der Strecke mussten wir mehrere Male anhalten, um den atemberaubenden Blick über den See zu genießen. Auf dem See waren viele Surfer zu sehen. Die Strecke bis Riva wurde zunehmend bergiger, man fährt irgendwann fast nur noch durch Tunnel. Dazwischen immer wieder tolle Aussicht auf die Berge und den See.
Der erste Stop war der Varone-Wasserfall. Leider war es in der Höhle sowohl dunkel als auch sehr nass, so dass wir keine Fotos mitgebracht haben von dort. Wir hatten aber einen sehr schönen Blick auf Varone mit viel Palmen und Bergen. Um den Wasserfall gibt es einen kleinen botanischen Garten, alles sehr hübsch angelegt. Selbst Ende Oktober blühte noch viel.
Von dort ging es weiter nach Riva del Garda, ein hübsches Städtchen in einer Bucht am Nordende des Gardasees. Auf der einen Seite thronen die Berge, auf der anderen Seite hat man einen tollen Blick auf den See. Dazwischen kleine Gassen und große Plätze, alte Häuser, Palmen, Bäume mit Zitrusfrüchten, alles sehr bunt. Wirklich sehr schön und einen Besuch wert. Natürlich gab es auch hier tollen Kaffee und Kleinigkeiten zu Essen.
Anschließend fuhren wir weiter nach Süden, der erste Stop war Limone. Dort war nicht mehr viel offen, wir waren ja in der Nebensaison da. Das, was offen war, waren noch ein paar Läden mit billigen Souvenirs und ähnlichen Plastikdingen. So dass wir nicht lange hier geblieben sind.
Der letzte Stop für den Tag sollte Salo sein. Das liegt an der Westküste in einer kleinen Bucht und umbaut eigentlich die ganze Bucht. Ein schöner kleiner Yachthafen und viele Kaffees bestimmen das Bild der Uferpromenade. dahinter geht es schnell steil Bergauf. Hier hat es uns deutlich besser gefallen als in Limone, wodurch wir einfach noch geblieben sind, uns die Stadt ein wenig angesehen haben und am See vor uns hin träumten.

Dienstag, auf in die große Stadt

Nachdem wir schon am Montag so tolles Wetter hatten, war auch der Dienstag von Sonne geprägt. Wir fuhren nach Brescia. Zum Glück hatten wir direkt in einem sehr hohen Parkhaus geparkt, so dass wir von da schon einen guten Blick über die Stadt hatten (und ihr jetzt auch).
Brescia ist eine größere Stadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten, sehr vielen kleinen und teilweise sehr großen Kirchen und reichlich Kaffees und Restaurants. Man gelangt von einem großen Platz auf den nächsten. Die geistlichen und weltlichen Gebäude übertreffen sich gegenseitig in ihrem Prunk und dem Detailreichtum. Eine kleine Burg gibt es auch, aber bis dahin haben wir es nicht geschafft.
Im Studentenviertel fanden wir ein gemütlichtes Kaffee um unsere Beine ein wenig auszuruhen und machten uns dann auch langsam wieder auf den Weg zurück durch die ganze Innenstadt zum Auto. Den späten Nachmittag verbrachten wir in Iseo, am gleichnamigen See. Ein kleiner Ort mit einem kleinen Hafen, an dem einige Fischer anlegten. Wie wir da an der Promenade standen, hörten wir plötzlich ein lautes Platschen und dachten schon, es wäre jemand ins Wasser gefallen. Es stellte sich heraus, dass eine Gruppe Sportler Sprünge ins Wasser mit einem Fahrrad machten. Das sah schon Spektakulär aus, wäre mir persönlich an dem Tag aber schon deutlich zu kalt gewesen.

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