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Italien 2017 – Tag 7+8

Ende Oktober starteten wir zu einer Reise nach Italien an den Gardasee. Aus diversen Berichten wussten wir, dass es dort um diese Jahreszeit nicht mehr so voll sein soll und man trotzdem noch einiges sehen kann. Hier die Links zu den einzelnen Tagen, falls sie schon veröffentlicht sind:

Tag 1+2: Moniga, Padenghe, Desenzano, Sonnenuntergang
Tag 3+4: Westküste, Riva, Limone, Salo, Brescia, Iseo-See
Tag 5+6: Padenghe Castello, Lonato Castello, Peschiera, Verona, Lazise
Tag 7+8: Milano, Idro-See
Tag 9+10: Desenzano bei Regen, Maderno, Gargnano
Tag 11+12: Riva, Arco, Tenno, Monte Baldo, Ostufer
Tag 13-15: Sirmione, Brescia, Mantova, Rückreise

Tag 7+8 Milano, Idro-See

Freitag, Milano

Auf in die große Stadt! Aber da wollten wir nicht mit dem Auto hin. Also erstmal zum Bahnhof in Desenzano, da einen Parkplatz suchen und dann mit dem Ticketautomaten reden. Der fragt als erstes nach der Sprache. Nachdem man dann auf die deutsche Flagge geklickt hat, brüllt der Automat einen an, dass man auf sein Gepäck aufpassen soll. Alle umstehenden waren wach. Die Bahnfahrt war dann aber ohne große Ereignisse. Angekommen in Mailand haben wir als erstes den Bahnhof bestaunt, der für sich schon ein riesiger Protzbau ist. Hohe Hallen, alles verziert und reichlich Statuen gab es auch. Dann sind wir runter zur U-Bahn und erstmal Richtung Innenstadt, rausgekommen sind wir irgendwo zwischen Castello und Dom. Da wir sehr früh unterwegs waren, suchten wir uns erstmal Frühstück.
Frisch gestärkt liefen wir erstmal zum Dom, den muss man ja gesehen haben. Ein beeindruckendes Bauwerk mit unzähligen Statuen, Türmchen und vielen anderen Marmor-Verzierungen.
Direkt daneben, die andere große Kirche: Galleria Vittorio Emanuele II, ein Kommerztempel, der dem Dom an Prunk und Protz Konkurenz macht. Man fragt sich, welche Götter in der Stadt wirklich wichtig sind.
Von dort liefen wir zum Castello, mit dem angrenzenden Park und dem Torbogen am Ende. Da wir recht gutes Wetter hatten, blieben wir auch eine Weile in dem Park und genossen die Sonne.
Was wir unbedingt sehen wollten war der Bosco Verticale, also fuhren wir weiter mit der wirklich hübschen Straßenbahn etwas raus aus der Innenstadt und bestaunten die Häuser, die mit Bäumen bepflanzt sind. Auch hier war mittlerweile alles in Herbstfarben.
In der Nähe gab es auch ein hübsches Café, so dass wir erstmal Pause gemacht haben.
Nach der Kaffeepause waren wir etwas träge, und wollten erstmal mit der Straßenbahn zum Monumentalfriedhof. Dabei haben wir es geschafft, uns mehrfach zu verfahren. Wir hätten den Straßenbahnplan evtl. etwas besser lesen sollen. Aber es ist auch nett, mit den kleinen Bahnen durch die Stadt zu fahren.
Der Friedhof war wirklich beeindruckend. Ein riesiges Eingangsgebäude, dahinter viele Gruften, teilweise palastartig, der großen Familien der Stadt. DIese Stadt hat anscheinend wirklich viele große Familien hervor gebracht. Aus Respekt vor den Bewohnern der Stätte haben wir aber keine Fotos vom inneren Bereich mitgebracht.
Irgendwann war es dunkel und wir konnten nochmal schöne Fotos vom Dom machen.
Dann haben wir uns mit der Bahn auf den Rückweg gemacht. Da war es ganz schön voll, aber alle mitreisenden waren sehr rücksichtsvoll und haben versucht, möglichst viel Platz für alle anderen zu machen. Abends fielen wir dann nach einem langen Tag müde ins Bett.

Samstag, Idro-See

Nach dem langen Tag haben wir erstmal ausgeschlafen und haben in Ruhe gefrühstückt und sind dann auch erst am frühen Nachmittag los gekommen.
Das Wetter war sehr wolkig mit einem bisschen Regen, so dass wir keine große Städtetour geplant hatten sondern einfach zum Idro-See fuhren. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass dieser See in der Nebensaison richtig verlassen ist. Wir fanden ein kleines Café, das von den letzten verbliebenen Einheimischen genutzt wurde. Dort gab es nichtmals richtige Toiletten, sondern nur ein Loch im Boden und zwei Stützen für die Füße. Sehr Abenteuerlich! Meine Frau war weniger begeistert.
Trotzdem ist es ein sehr schöner See, als es zwischendurch nicht geregnet hat, konnten wir am Ufer ein wenig spazieren gehen.
Abends waren wir in Salo zum Essen und konnten da noch ein bisschen Fotos vom Hafen und der Uferpromenade im Dunkeln machen. Das ist immer etwas schwieriger als bei Tag.

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